Montag, 31. Dezember 2012

Mittwoch, 19. Dezember 2012

König


Ohne Titel („Stylit“), 1996
Öl auf Pressspahn, 122 x 105 cm
Privatbesitz


Gelegentlich versuche ich, Ordnung in die vergangenen Jahre zu bringen. Regelmäßig scheitere ich. Ordnung ist ziemlich abstrakt. Eine Möglichkeit, Dinge zu sortieren & zu kategorisieren oder in eine Linie zu bringen. Am nächsten Tag ist man wieder unzufrieden mit den neuen Kategorien & Schubladen & richtet andere neue ein. Außerdem ist Ordnung ein Relationsbegriff. Es geht immer noch eine Spur chaotischer.

Tröstlich.

Es bleibt beim Versuch, bei dem aber immer wieder Ergebnisse der Vergangenheit in die Gegenwart gespült werden.

Zum Beispiel jene Arbeit aus 1996.

Nachtrag: 2013 wird alles anders!




Sonntag, 9. Dezember 2012

Nicht abwegig: Letzten Mittwoch


Ohne Titel, 2012
Verschütteter Rotwein („Dripping“) auf Papiertischdecke,
sich selbst organisierende Malerei


Letzten Mittwoch während der Ausstellungseröffnung von Klaus Geigle im Saarländischen Künstlerhaus.

„Terraforming“


Die Malerei von Klaus Geigle ist unglaublich gut. Einfach lecker. Hingehen & sich delektieren!





Samstag, 8. Dezember 2012

Übergänge




Übergänge gestalten sich schwierig. Zumal, wenn es sich um eine Ankündigung von solcher Tragweite handelt:

“Ab Freitag, dem 7. Dezember 2012, male ich abstrakt.

Das ist der Plan.“


Der 7. Dezember war gestern.

Frühling. Scheint mir die bessere Jahreszeit, den Plan in die Tat umzusetzen. Der Vierte Pavillon wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Im Übrigen: „abstrakt“ ist ein weites Feld.





Donnerstag, 6. Dezember 2012

Auf der Lauer













Heute Abend ist Eröffnung in der Galerie Neuheisel, Saarbrücken.

Der Maler ist anwesend.


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!




Sonntag, 2. Dezember 2012

In situ


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 50 x 70 cm






Freitag, 30. November 2012

Last one


Ohne Titel („Gruppe vor Idyll“), 2012
Öl auf Leinwand, 105 x 135 cm
Privatbesitz



Samstag, 24. November 2012

Waldbild


Ohne Titel, 2012
Öl auf Leinwand, 150 x 190 cm
Privatbesitz



Donnerstag, 15. November 2012

Traumwandlung


Ohne Titel, 2012
Öl auf Leinwand, 85 x 85 cm





Samstag, 10. November 2012

Die Anderen


Ohne Titel („Dieses Haus ist wie ein Schiff“), 2012
Öl auf Leinwand, 85 x 135 cm




Freitag, 2. November 2012

Wandlung


Ohne Titel, 2012
Öl auf Leinwand, 85 x 135 cm
Privatbesitz





Donnerstag, 1. November 2012

Nebenbei













Meine Ausstellung im Städtischen Museum im Spital in Crailsheim ist noch zu sehen bis zum 18. November 2012.

Sowohl in Crailsheim als auch in Norden hielt ich meine Einführung selbst. Was dem Umstand geschuldet war, dass die Rede jeweils mit einem Honorar bezahlt wurde.

Auf musikalische Umrahmungen verzichte ich ja schon länger während meiner Eröffnungen. Stattdessen biete ich den Veranstaltern an, selbst ein Lied zu singen. Ich habe zwar keine musikalische Ausbildung & betätige mich auch sonst nicht als Performer, aber für musikalische Umrahmungen während einer Ausstellungseröffnung gibt es meistens einen Etat in Kunstvereinen oder öffentlichen Institutionen. Das ist natürlich richtig, aber ungerecht. Dem Künstler gegenüber.

Für meine Leistungen als Künstler, die ich für eine Ausstellung erarbeite, hat mir noch niemand freiwillig ein Honorar angeboten. Immerhin bin ich verantwortlich für Konzeption & Thema der Ausstellung, ich rahme Bilder ein, verpacke sie & transportiere sie an den Ausstellungsort, wo ich dann, je nach Umfang der Ausstellung auch schon mal ein paar Tage mit der Installation der Ausstellung beschäftigt bin.

Manchmal schreibe ich einen Pressetext; ich bin dafür verantwortlich, dass Texte & Bilder für Einladungkarten, Plakat oder Webseite pünktlich geliefert werden.

Wenn die Arbeiten hängen, tippe ich im Vorbeigehen sosolala eine Versicherungs- & Preisliste. Außerdem bin ich während der Vernissage anwesend, was ja bekanntlich Schwerstarbeit ist, denn während sich alle anderen langsam & allmählich bei einem Wein oder Prosecco entspannen, muss ich wachsam & konzentriert sein. Meistens werde ich vorher genötigt, für die Presse vor einem Gemälde zu posen, um der bescheuerten Zeitungsfoto-Konvention zu genügen. Dabei darf man natürlich nicht schwanken oder mit glasigen Augen ins Objektiv starren. Macht keinen guten Eindruck.

Einige Wochen später baue ich alles wieder ab & ein, verspachtele schön die Löcher in den Wänden & fahre die Bilder wieder nach Hause. Manchmal klebe ich einen Kaugummi an eine unscheinbare Stelle im Raum & stelle mir vor, dass er in einigen Jahren immer noch da ist – aber noch unentdeckt. Oder zeichne etwas mit schwarzem Edding oder Jaxon-Kreiden auf die Fliesen der Herrentoilette. Dabei lächle ich.

Und so weiter.

All diese Leistungen werden in aller Regel nicht honoriert.

Die Bedingungen, das äußere Umfeld, in dem eine Ausstellung stattfindet, sind natürlich unterschiedlich, je nach Museum, Kunstverein oder auch einer städtischen Galerie sind die Institutionen mal mit mehr oder meistens mit weniger Geld ausgestattet.

Für eine Rede & eine musikalische Umrahmung sind meistens Gelder vorhanden. Ein Etat für Transport ist selten. Wenn nicht, biete ich eben an, zu reden & zu singen. Denn mit dem Rede- & Gesangeshonorar kann ich meistens einen Teil des Transports finanzieren, wenn er nicht im Etat des Veranstalters drin ist. Bisher haben die Veranstalter auf meine Einlage verzichtet & das für die musikalische Umrahmung eingeplante Geld meistens auf den Transport umgelegt. Das heißt, ich zahle den Transport der Bilder aus meiner Tasche.

In Crailsheim & Norden waren die Bedingungen sehr unterschiedlich. Aber sie waren in beiden Fällen stimmig & akzeptabel.

Auch das Thema der Übernachtung war in beiden Fällen, wenn auch sehr unterschiedlich, zu meiner vollsten Zufriedenheit geregelt.

Während des Ausstellungsaufbaus wurde ich kulinarisch sehr verwöhnt, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn mit einem guten Essen im Bauch geht mir die Arbeit leichter von der Hand. In beiden Institutionen wurde ich warm empfangen & tatkräftig unterstützt. Die Zusammenarbeit gestaltete sich unkompliziert & alles in allem hat es Spaß gemacht.

Ich arbeite nämlich nicht nur des Geldes wegen.

Tatkräftige Unterstützung & Hilfe während des Aufbaus ist nicht zu unterschätzen, gibt es doch Institutionen, wo lediglich jemand mit einem Schlüssel kommt, um die Tür aufzusperren, vor der man schon einige Zeit im Regen wartete. Anschließend steht der Künstler dann mehr oder weniger alleine in den Räumen, die er bespielen soll. Abends legt er sich in das Bett des Hotelzimmers, das er gebucht hat & auch aus eigener Tasche zahlt, einsam, Lichtjahre entfernt vom Ausstellungsort & von den Liebsten daheim & singt & weint sich leise in den Schlaf.

Man muss natürlich wissen, dass in öffentlichen Galerien, kleineren Kunstvereinen oder auch kleineren städtischen Galerien wenig bis gar nichts verkauft wird (Diese Erfahrung habe ich auch in meiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied im Saarländischen Künstlerhaus gemacht – welches ich übrigens an dieser Stelle uneingeschränkt als Ausstellungsort empfehlen kann. Die Bedingungen dort sind nämlich – aus meiner Sicht – ungewöhnlich gut – im Gegensatz zur Webseite, die leider ungewöhnlich schlecht ist.)

Das Publikum ist meistens sehr interessiert & auch gut informiert. Das macht die Gespräche während der Eröffnung kurzweilig. In acht nehmen muss man sich allerdings vor regionalen Künstlergrößen, die sich unaufgefordert in Gespräche einmischen & ihre bunten Visitenkärtchen mit der aktuellen Homepage verteilen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Künstler es gibt.

„Wissen Sie, ich male ja auch“. 

Natürlich gibt es auch Orte oder auch Unorte, an denen man unbedingt ausstellen möchte. Sei es des Ortes wegen, sei es der Ausstellung wegen oder sei es auch nur, weil ein ganz bestimmtes Projekt verwirklicht & gezeigt werden will. Ohne irgendwelche Etats.

Künstlerische Arbeit wächst & gedeiht wo sie will. Und wo sie wachsen & gedeihen muss.

Aber Bilder auszustellen in der Hoffnung, sie zu verkaufen, ist noch keine Geschäftsidee. Auch Musiker & Redner werden schließlich nicht engagiert mit der Aussicht auf Zuhörer, die möglicherweise irgendwann eine Platte oder eine Rede kaufen wollen.

Ich plädiere hier nicht für ein allgemeines Ausstellungshonorargesetz oder für eine Ausstellungsvergütung, wie es schon seit langem von Künstlern & deren Berufsverbände gefordert wird.

Im Gegenteil.

Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Bedingungen. Die Frage, ob ich mich als Künstler darauf einlasse, muss ich mir jedes mal selbst stellen & beantworten.

Vor allem: Man hüte sich vor all zu großer Selbstausbeutung. Das ist auf die Dauer nicht gut fürs Gemüt & die innere Befindlichkeit!

Das Leben ist schön!

(Nachtrag: In Crailsheim „ging was“, wie man so unter Kollegen sagt. Also tatsächlich ein Erfolg.)


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!





Mittwoch, 24. Oktober 2012

Norden



















Noch zwei Tage läuft meine Ausstellung im Kunstverein Norden. Die Zeit während des Aufbaus habe ich sehr genossen & das nicht nur, weil das Meer so nahe ist.


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!



Montag, 22. Oktober 2012

Saar




Die Saar bei Grosbliederstroff.



Mittwoch, 17. Oktober 2012

Nicht abwegig: latente Bilder


Fundstück
Mischtechnik & Zufall auf Karton, ca. 100 x 80 cm


Verückt. Wenn ich es wollte, bekäme ich es nie so schön hin. Ich will das können.






Fest


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm





Bergbildentwurf


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm




Lob


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm



Donnerstag, 11. Oktober 2012

Plan




Ab Freitag, dem 7. Dezember 2012, male ich abstrakt.

Das ist der Plan.



Dienstag, 9. Oktober 2012

Ausstellung


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm
Privatbesitz


Morgen fahre ich nach Crailsheim. Stadtmuseum im Spital.

Ich baue eine Ausstellung auf. Wie man so sagt unter Künstlerkollegen.

Der Titel der Ausstellung heißt: „Im Wesentlichen bin ich mir fremd.“ So steht es jedenfalls auf der Einladungskarte & auf dem Plakat.

In der Einladungskarte steht auch: „Die Einführung spricht der Künstler“

Das weckt Erwartungen. Man erwartet Antworten.

Aber ich habe wahrscheinlich ebenso viele Fragen an meine Bilder wie die Betrachter. Wahrscheinlich stellen auch Bilder eher Fragen als dass sie Fragen beantworten – sowohl dem Betrachter als auch mir.

Solange ich mit meinen Bildern Fragen stellen kann, werde ich malen oder zeichnen. Natürlich sind mir meine Bilder vertraut. Aber weil sie mir nicht alle Fragen beantworten, bleiben mir sie mir in gewisser Weise fremd.

Im Wesentlichen.

Ich versuche mich & mein Handeln über meine Bilder zu verstehen. Leider habe ich nicht viele Antworten auf die Fragen, die mir nach meinen Bildern gestellt werden.

Jedenfalls keine vollständigen Antworten. Es bleiben Bruchstücke. Fragmente. Ahnungen.

So sehe ich das.

Das wird das Thema meiner Einführung sein.


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!




Samstag, 29. September 2012

Ratlos


Ohne Titel, 2012
Öl auf Leinwand, 80 x 115 cm


Eine Truppe um einen Hund und ein Müllcontainer in Mondriandekor.



Dienstag, 18. September 2012

Nicht abwegig: Latente Bilder


Ohne Titel, 2012
Mischtechnik & Zufall auf Pappe, 60 x 80 cm


Ich bereite Ausstellungen vor
. Und tue andere nützliche Dinge.





Montag, 10. September 2012

Ein anderer schwarzer Mann


Ohne Titel, 2012
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm


Ralf H. gewidmet.



Sonntag, 9. September 2012

Nicht abwegig: Rote Beete, Curry & Kurkuma


Ohne Titel, 2012
Mischtechnik auf bedruckte, runde Pappe, Durchmesser 26 cm
Unbekannter Urheber



Ohne Titel, 2012
Mischtechnik auf bedruckte, runde Pappe, Durchmesser 26 cm
Unbekannter Urheber


Picknick auf dem Ormesberg. Ca. 16:00 – 17:45 Uhr. Sich selbst organisierende Malerei.




Samstag, 8. September 2012

Idee


Ohne Titel, 2012
Bleistift, Filzstift auf Papier, 21 x 29,7 cm



Freitag, 7. September 2012

A., verunglückt


Ohne Titel, 2012
Bleistift, Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm



Donnerstag, 6. September 2012

H. mit Hund


Ohne Titel, 2012
Bleistift, Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm



Mittwoch, 5. September 2012

Modern Poser


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm



Dienstag, 4. September 2012

Schlechtes Beispiel


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 34 x 24 cm



Montag, 3. September 2012

Enzheymer Reminizenz


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf billigem Karton, 24 x 34 cm



Sonntag, 2. September 2012

Kränehähn: rosa




Nein. Nicht der Vierte Pavillon – nur der Himmel war rosa. Oder fast.

Wenigstens.



Samstag, 1. September 2012

Schwarzer Mann


Ohne Titel, 2012
Bleistift, Filzstift auf Papier, 29,7 x 21 cm



Freitag, 31. August 2012

Last one


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm


Meine Zeit in Wiepersdorf ist abgelaufen. Morgen breche ich auf nach Saarbrücken.

In Wiepersdorf fand ich vor allem einen verloren geglaubten Rhythmus. Oder vielleicht auch eine neue Struktur – was sowohl die Arbeit als auch das Leben betrifft. Das wirkte sich weniger auf die Bilder & Zeichnungen aus, als auf meine Befindlichkeit, auf meine Haltung zur Arbeit. Eine sehr gute Erfahrung zum richtigen Zeitpunkt.

Denke ich an die Heimat, treibt mich nur eine Frage um: Ist der Vierte Pavillon endlich fertig? Und: Ist die Fassade rosa, wie ich es gefordert habe?



Donnerstag, 30. August 2012

Gescheitert




Aquarell. Gescheitert & in postkartentaugliche Fragmente zerlegt. Manches Fragment funtioniert erstaunlich gut. Aber das Ganze ist mehr als die Summer seine Einzelteile.






Dienstag, 28. August 2012

Zwei Schwestern


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm



Montag, 27. August 2012

India


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm




Modern Poser


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm



Samstag, 25. August 2012

Watchings the watchers


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm
Privatbesitz



Front


Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm