Samstag, 4. Juli 2009

Unbekanntes Terrain: Pipeline


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Donnerstag, 2. Juli 2009

Test


Ohne Titel, 2009
Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm



Mittwoch, 1. Juli 2009

Zwischen Tür & Angel


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm


Klaus hat einen neuen Zeichenblock



Ahnung




„Irgendwie kann man die Dinge ahnbar machen, aber nicht konkretisieren. Etwas, was man weiß und ahnt, aber es ist nicht fassbar. Und es ist uns allen bekannt. Es ist uns allen verwandt, über alle Grenzen. Und das ist das Fantastische, glaube ich.“



Dienstag, 30. Juni 2009

Unbekanntes Terrain


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Montag, 29. Juni 2009

Macht & Machtraum II


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Sonntag, 28. Juni 2009

Devotionalien


Ohne Titel, 2009
Bleistift auf billigem Papier, 21 x 29,7 cm


Vor sieben Jahren durfte ich ein halbes Jahr in Paris leben & arbeiten. Auf dem Père Lachaise machte ich gelegentlich Frottagen.

Heute habe ich versucht, im Atelier Zeichnungen zu sortieren.
Dabei stieß ich auch wieder auf dieses Blatt.

Die Callas liegt ja nicht wirklich da, auf dem Friedhof – ich habe sie trotzdem abgerubbelt abgerieben.



Singende Teenager


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm


Heute war Abschlusskonzert an der Schule.



Samstag, 27. Juni 2009

Fokus


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Freitag, 26. Juni 2009

Terassengeschichte


Ohne Titel, 2009
Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm



Donnerstag, 25. Juni 2009

Familiengeschichten


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm


Außerdem: habe ich eine alte Leinwand mit Schleifklotz & Schmirgelpapier bearbeitet. Danach mit einer Mischung aus Titanweiß, Lein- & Terpentinöl sowie Dammar überpinselt.

Zwei Anläufe, dem so vorbereiteten Malgrund jeweils ein Bild zu entlocken, scheiterten.

Wahrscheinlich das falsche Motiv. Wahrscheinlich gar keins. Egal. Als hätte ich nie gemalt.
Leider habe ich keine Katze.

Es war aber auch keine Küche.



Mittwoch, 24. Juni 2009

Europa-Institut: Details






Die zwei Arbeiten fürs Europa-Institut habe ich heute Morgen wieder bearbeitet. Die Bilder sind Teil einer Auftragsarbeit.

Diese Malerei ist auch ein Teil von mir. Er liegt schon sehr weit weg, dieser Teil.

Aber sobald ich beginne, an den Bildern zu arbeiten, ist es, als wäre keine Zeit vergangen. Sofort bin ich mittendrin.

Obwohl es eine Auftragsarbeit ist.

Es scheint, als wäre ein Schalter umgelegt. Ich mache sogar neue Entdeckungen. Trotzdem habe ich dieses Feld hinter mir gelassen.



Auf der Terrasse


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 24 x 32 cm



Rückseite


Heute Mittag fiel mir die Rückseite dieser Arbeit auf.


Montag, 22. Juni 2009

Europa-Institut


Ohne Titel, Juni 2009
Öl auf Aludibond, ca. 207,7 x 137 cm


Untermalung. Ateliersituation.

[Zwei Arbeiten auf Aludibond fürs Europa-Institut, Uni Saarbrücken]



Sonntag, 21. Juni 2009

Sog. Wohnzimmer (Heute morgen)


08:21:08 Uhr. Blick aus dem Wohnzimmerfenster (Richtung Osten – Ormesberg).



Neues aus der Küche


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 24 x 32 cm


Apropos Küche

via




Samstag, 20. Juni 2009

Küchenszenen


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 32 x 24 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 32 x 24 cm



Freitag, 19. Juni 2009

Macht & Machtraum


Ohne Titel, 2009
Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm



Donnerstag, 18. Juni 2009

Immer wieder Line (Familienalbum)


Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Mittwoch, 17. Juni 2009

Familienalbum


Ohne Titel („Opa B.“), 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm


Ohne Titel („Opa B.“), 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm



Dienstag, 16. Juni 2009

Richtige Vorlage


Ohne Titel („Line – von Terminator beeinflusst“), 2009
Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm



Sonntag, 14. Juni 2009

Saarländischer Künstlerbund




Der Saarländische Künstlerbund ist online! War ja überfällig …



Samstag, 13. Juni 2009

Telefongespräch


Ohne Titel, 2009
Buntstift auf billigem Papier, 21 x 29,7 cm



Freitag, 12. Juni 2009

Korrektur


Ohne Titel („Selbstporträt“), 2009
Öl auf MDF, 50 x 50 cm



Donnerstag, 11. Juni 2009

Dienstagsdemo


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm



Cocolo Cocolores






Im Aquarellbuch (Aquarellmalerei für Fortgeschrittene – der formale Kontrast als Gestaltungsprinzip) steht:

„Leider neigen viele Menschen dazu, die Bilder eines anderen nachzumalen. Ich will nicht in Abrede stellen, dass es sinnvoll sein kann, die Vorgehensweisen und Techniken dieser Künstler nachzuvollziehen.

Es sollte sich dann aber auch wirklich um bedeutende Maler handeln, deren Werke es wert sind, studiert zu werden.“

& weiter:

„Sie müssen lernen, Ihre Einzigartigkeit zu akzeptieren.“

„Das vorliegende Buch basiert praktisch auf zwei klugen Gedanken. Der erste ist von Walter Koschatzky. Seiner Auffassung nach entwickelt sich die Aquarellmalerei in ihrer reinsten Form in lasierenden Schichten, die im Verlauf aufgetragen werden. Der zweite kluge Satz ist von Kandinsky und besagt, dass die Harmonie das Künstlers der Kontrast ist. Zusammengenommen ergibt sich daraus, dass ein Aquarell in Schichten angelegt wird, die auf einem formalen Kontrast aufbauen.“



Mittwoch, 10. Juni 2009

Arbeitsplatz


Auf der Staffelei:
Ohne Titel („Selbstporträt“), 2009
Öl auf MDF, 50 x 50 cm



Dienstag, 9. Juni 2009

Home sweet home


Ohne Titel („Oma G.“), 2009
Öl auf MDF, 40 x 50 cm



Montag, 8. Juni 2009

Zufällige Begegnung


Ohne Titel („Der Kneter Paul Schlüter“), 2009
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Sonntag, 7. Juni 2009

Ross & Reiter


Ohne Titel („Logo für K.“), 2009
Öl auf Papier, 63 x 44 cm


Ausnahmsweise mal ein Logo …



Samstag, 6. Juni 2009

In der Einbauküche


Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Freitag, 5. Juni 2009

Nr. 566


Ohne Titel („Falsches Rezept“), 2009
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Donnerstag, 4. Juni 2009

Line, mal wieder …


Ohne Titel („Falsche Vorlage“), 2009
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Mittwoch, 3. Juni 2009

Demo für Frau M.


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm


Zeichenkurs.

Das ist nicht immer lustig. Manchmal fehlen mir die Worte. Dann muss ich auch was zeichnen.



Sonntag, 31. Mai 2009

Benjamin Knopf


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 25 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 25 x 12,5 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 25 x 12,5 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 25 x 12,5 cm



Ein Film
voller schöner Ideen & Bilder – aber über weite Strecken sehr sehr langatmig langweilig …



Freitag, 29. Mai 2009

Relaunch


Ohne Titel („Farngold“), 2009
Öl auf MDF, 50 x 50 cm


Mit Farngold hatte ich Probleme.



Donnerstag, 28. Mai 2009

Alltag


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)



Mittwoch, 27. Mai 2009

Zuwendungskunst





„Appropriation“:
Mein Übersetzungsprogramm meint:
„Zuwendung“



Blaumanns Antwort auf meine Arbeit von vorgestern


Farngolds Antwort
auf meine Arbeit von gestern



Dienstag, 26. Mai 2009

To the independent artists


Ohne Titel („Farngold“), 2009
Öl auf MDF, 50 x 50 cm



Montag, 25. Mai 2009

Me and Alexander E.


Ohne Titel („http://www.artus-sb.de/typo3temp/pics/a137c5f795.jpg “), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm


Am Wochenende habe ich mich ergoogelt. Unter Bilder. Ich entdeckte einen Namensvetter aus Schwetzingen, mit dem ich weder verwandt noch verschwägert bin. Was uns verbindet, sind Spargel – die ich zur Zeit reichlich esse.

Außerdem stieß ich auf folgendes Foto:
Armin Rohr und Alexander E.
Hieraus entnahm ich, dass ich mich vor ungefähr einem Jahr mit einem jungen, kunstinteressierten Mann namens Alexander E. unterhalten habe – was mir fast entfallen war. Das Gespräch fand in der Saarbrücker Galerie Besch statt. Zu der Zeit war ich in dort mit einigen Arbeiten in einer Gruppenausstellung vertreten.
Ich kann mich nur noch diffus erinnern. Es waren ja so viele Leute in der Galerie an dem Tag. Der junge Mann trug eine auffällig gefärbte Hose, die mir sehr gut gefiel. Er war aber kein Künstler.



Sonntag, 24. Mai 2009

Fündig


Ohne Titel („http://www.artus-sb.de/typo3temp/pics/a137c5f795.jpg“), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Samstag, 23. Mai 2009

Aus dem Leben


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Öl auf Papier, 32 x 24 cm



Freitag, 22. Mai 2009

Irgendwas geht immer …


Ohne Titel („Bei Blieskastel“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


(aus dem fahrenden Auto)



Donnerstag, 21. Mai 2009

Gestern


Ohne Titel („Nico“), 2009
Öl auf MDF, 40 x 50 cm



Mittwoch, 20. Mai 2009

Licht


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm



Dienstag, 19. Mai 2009

Irgendwer irgendwo


Ohne Titel, 2009
Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm



Montag, 18. Mai 2009

Was vom Tage übrig blieb …


Ohne Titel („Patronin“), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm




Paul Flora




Seit 1985 besitze ich ein Buch von Paul Flora. Was habe ich damals gestrichelt, gekratzt & schraffiert …

Ein ganz großer Zeichner.

Am 13. Mai ist er gestorben.



Sonntag, 17. Mai 2009

Heißer fauler Sonntag


Ohne Titel („Line“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Alex“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Alex'Hemd“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm



Samstag, 16. Mai 2009

Aktuell


Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm


Gerade über aktuell nachgedacht: Wie lange dauert aktuell? Wann werden das ältere Geschichten?

Frau Fröhlich aus dem Schwabenland:
„Vor 40.000 Jahren entdeckte der Mensch die Kunst.“

Wer war der Künstler? Hatte er einen Galeristen? Gab es einen Kunstmarkt?

„Höhlenkunstspezialist Pastoors warnt daher vor dem Schluss, nur weil in Süddeutschland so viele Funde auftauchten, sei die Kunst hier erfunden worden …“

Also doch nicht die „Schwäbische Schule“?




Freitag, 15. Mai 2009

Den Kindern …


Henri Rohr/Armin Rohr
Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 32 x 24 cm



Donnerstag, 14. Mai 2009

J.T. mal wieder


Ohne Titel („Jürgen T.“), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Mittwoch, 13. Mai 2009

Demo für S.


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Kreide auf billigem Papier, 29,7 x 21 cm



Dienstag, 12. Mai 2009

Tribute


Ohne Titel („Tzimon Barto“), 2009
Öl, auf Papier, 21 x 29,7 cm



Montag, 11. Mai 2009

Intermezzo


Marker & Fineliner auf A4 Markerpapier, digital nachbearbeitet



Marker & Fineliner auf A4 Markerpapier, digital nachbearbeitet



Marker & Fineliner auf A4 Markerpapier, digital nachbearbeitet



Marker & Fineliner auf A4 Markerpapier, digital nachbearbeitet


In den letzten Tagen beschäftigte mich unter anderem auch diese Geschichte

Geister, die ich rief oder Schatten der Vergangenheit?



Sonntag, 10. Mai 2009

Tzimon Barto


Ohne Titel („Tzimon Barto“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Tzimon Barto“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Tzimon Barto“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Tzimon Barto“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Freitag war Generalprobe des Auftaktkonzertes der Musikfestspiele Saar mit Tzimon Barto.

Gershwin. Klavierkonzert in F-Dur.

Tzimon Barto
.

Ein sehr großer starker Mann streichelt zärtlich über den Flügel.



Samstag, 9. Mai 2009

Nr. 541


Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Freitag, 8. Mai 2009

Geplant


Ohne Titel („Jürgen T.“), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Donnerstag, 7. Mai 2009

Spontan


Ohne Titel („Jürgen T.“), 2009
Öl auf Papier, 44 x 31,5 cm



Erstes Gastspiel





Folgende Arbeit & folgender Text sind von Gerd. Gerds Wege & meine Wege haben sich irgendwann im großen weiten Netz gekreuzt. Mittlerweile haben wir uns auch schon mal getroffen – in Hamburg. Gerd hat auch ein Blog, in dem er unter anderem auch Gedanken über die Zeichnung, die Malerei & die Kunst verliert. Ich dachte, es wäre schön, wenn er seine Gedanken auch einmal in meinem Blog verstreut:



Gerd Brunzema
Erste Hilfe. Goldfolie.
Bleistift auf weißem Papier, DIN A4, März 2009


Armin hat mich eingeladen, einen Text für sein Weblog zu schreiben. Das mache ich sehr sehr gerne. Ich beschreibe mal den Stand der Dinge, was Zeichnung, Malerei und Kunst zur Zeit für mich bedeuten. Widerspruch, Ergänzung, Fragen oder Zustimmung bitte in die Kommentare.

Zeichnung


Zeichnen ist visuelles Denken. Mit Zeichnung verbindet mich ein eine große Loyalität und Liebe. Wer Zeichnung beleidigt, den finde ich nicht nett. Gar nicht. Das ist für die meisten Menschen, denen ich begegne, schwer bis gar nicht verständlich. Diese Freundin ist so unscheinbar und unsexy. Man schaut darauf herab wie auf ein Mauerblümchen.
Die Loyalität, das Gefühl, der Zeichnung verpflichtet zu sein, entspringt einer einfachen Tatsache. Sie ermöglicht mir Welt. Das mag eine Behinderung sein, aber ich brauche das Zeichnen um mich mit dem, was mich umgibt verstehend auseinandersetzen zu können. Ohne Zeichnung würde ich sofort mit dem nächsten Raumschiff wieder wegfahren wollen.
Und die Liebe, die Liebe zur Zeichnung wurzelt in der Faszination, mit so minimalen Mitteln (eine einfarbige Fläche und ein andersfarbiges Dings zum Linien draufmachen) Ordnungen, Strukturen, Welten zu schaffen, zu erklären, zu erfinden. Was gibt es unglaublicheres? Da kommt nur noch menschlicher Gesang mit.

Malerei

Malerei ist visuelles Fühlen. Farben sind zusammen mit Klang und Geruch die direktesten Mittel, ein Gefühl zu erzeugen, zu verändern oder zu beenden. Malerei ist Auseinandersetzung von Farbe und Form auf der Fläche, hab ich im Studium gelernt. Jeder Pinselstrich ist eine Farbe und eine Form auf der Fläche. Das ist nicht vermeidbar beim Malen. Wohl aber die Auseinandersetzung damit. Malen ohne Zeichnen ist ein vielfach erprobter, erfolgreicher Weg Scheißbilder zu produzieren. Malen ohne Auseinandersetzung also. Malen ist lebendiger und saftiger als Zeichnung und ist sofort weich und kraftlos taumelnd, wenn nicht in Zeichnung geübtes Gespür für Struktur für Kraft und Halt sorgt. Und das hat zunächst mal nix mit gegenständlich oder nicht zu tun. Das gilt universal.
Malerei hat es aus meiner Perspektive schwerer als Zeichnung. Einfach deshalb, weil es in unvermeidlicher Konkurrenz zu Photo und auch Film/Video steht. Gar nicht mal in kunstmarkttechnischer Hinsicht, sondern im Hinblick auf die technischen Möglichkeiten von Photo und Film/Video. Und die Malerei hält sich erstaunlich gut. Eigentlich gar nicht erstaunlich. Es gibt ganz banale Gründe, wie "braucht kein Strom", "ist lichtecht" und "wenn man es beherrscht, kann man Sachen machen, die mit keinem anderen Medium gehen".
Wenn. Genau. Deshalb machen ja auch so viele in Video...
Andererseits, und das ist ebenfalls ein eher kunstferner Grund, ist ein Gemälde ein beeindruckenderes Stück Handelsware als eine DVD oder ein Abzug. Kunst findet hier auf dem Planeten Erde statt. Und ob ein Grund für oder gegen etwas ehrenwert oder trivial ist, spielt für die Frage ob er wirksam ist, keine Rolle. Wenn Kunst nicht als Event daherkommt (und damit eigentlich nicht mehr bildende sondern darstellende Kunst ist, und sich ganz anderen Beurteilungskrterien stellen müsste. Ja. Müsste. Tut sie nämlich nicht) sondern als Ding , dann ist Malerei immer noch das technisch und konzeptionell spannendste was es gibt.
Ich habe lange Zeit sehr wenig und sehr kleinformatig gemalt. Das hatte kunstferne und weniger kunstferne Gründe. Das ändert sich aber gerade wieder. Mal sehn.


Kunst


Kunst ist eigentlich immer dann Scheiße, wenn sie als Täuschung funktioniert. Wenn sie als Religionsersatz, Politikersatz, Lebenssinnstifterin, Ablenkungsmanöver, Gedankenlosigkeitsdeko daherkommt, wenn sie also als etwas benutzt wird, was sie ehrlicherweise/langfristig nicht leisten kann. Und nicht sollte.
Sie ist eigentlich immer dann grandios, wenn sie andere Blickwinkel ermöglicht, das großartige im Banalen, das banale im Großartigen sichtbar macht, wenn sie zeigt, das man nicht allein ist mit der Ratlosigkeit ist (nicht das Kunst daraufhin ein guter Ratgeber wäre. Vorsicht. Voooorsicht). Wenn Kunst Menschen in die Situation versetzt neu nachdenken zu müssen, neu nachfühlen zu müssen, dann ist Kunst gute Kunst. Denke ich. Gute Kunst ist schwer zu machen, weil man sie nicht absichtlich machen kann. Die passiert manchmal im andauernden Bemühen, seine Arbeit gut zu machen. Da kommt dann manchmal (sehr manchmal!) Kunst raus.

Und dann müssen das noch die richtigen Leute bemerken. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich hoffe, in diesem Gastspiel nicht zu seltsam erschienen zu sein.

Es war mir eine Ehre.



Mittwoch, 6. Mai 2009


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Radiergummi auf Papier, 21 x 29,7 cm


Schon einmal verschwanden die Personen, Figuren, Wesen aus meinen Bildern. Ich wurde sozusagen Zeuge, Beobachter einer Auflösung. Zurück blieben Fragmente, Chiffren oder auch Zitate der Figur in einem Farbnebelraum.

Ein paar Jahre später tauchten sie wieder auf. In letzter Zeit hat sich der Farbnebelraum gelichtet. Aber auch die Figuren lichten sich manchmal (sowie in der Zeichnung da oben) – oder auch nicht.

Wer weiß schon, ob sie gerade kommen oder gehen?

Ehrlich gesagt hoffe ich, sie blieben. Gelegentliche Ausflüge und kurze Spaziergänge in unbekanntes Terrain nicht ausgeschlossen.

Zur Zeit zerreibe ich mich gerade zwischen vielen Fronten: den Selbstbestimmten & den vermeintlich Fremdbestimmten. Auch eine Form von Auflösung. Während ich zeichne oder male, versuche ich, diesen Auflösungsprozess aufzuhalten.

Das sind seltene, aber um so gücklichere Momente.



Montag, 4. Mai 2009

Situation


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)



Sonntag, 3. Mai 2009

Figur & Raum


Ohne Titel („Milena & Emilie“), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Lucca”), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Ohne Titel („Sog. Wohnzimmer”), 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm



Samstag, 2. Mai 2009

Samstagsentspannung


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Radiergummi auf Papier, 21 x 29,7 cm


Heute Mittag am Staden (linkes oder rechtes Ufer? … Egal). Ich wusste nicht, was ich wollte; zum Wegwerfen zu schade, also: ausradieren.

„Naja, ganz ok“, meinte Line …



Freitag, 1. Mai 2009

Raps!


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


Endlich!



Donnerstag, 30. April 2009

Noch mal Crossover


Henri Rohr/Armin Rohr
Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Mittwoch, 29. April 2009

Bündel Mensch II


Ohne Titel, 2009
Öl auf Papier, ca. 30 x 44 cm



Appropriation Art


Heute angekommen: ein Päckchen mit Appropriation Art.


Hängt jetzt neben Bodo & Michael. Blaumann meint dazu: Crossover-Kunst.

Vielen Dank.

(In Echt ist das Leben meistens viel komplizierter)



Dienstag, 28. April 2009

Eigentlich …


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm


Nachtrag: Das erste Bild gehört noch dazu …



Sonntag, 26. April 2009

Bündel Mensch


Ohne Titel, 2009
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 14,7 x 20,7 cm


Rainer ist nicht nur ein geduldiges Modell, sondern auch ein guter Fotograf – beim Workshop, den ich gestern & heute leitete.

Thema: Figur | Raum – Farbe | Raum

Ich habe wieder viel über meine Arbeit erfahren & gelernt …