Mittwoch, 31. Dezember 2008

Blaue Stunde


Blick von der Flughafenstraße aus Richtung Nord-Nordost (Breitenbergerhof), gegen 16:00 Uhr – nach dem großen Einkauf.

Sozusagen blaue Stunde.

Trübes Licht aber schöne Stimmung; für meinen Geschmack etwas zu kalt. So kann man das alte Jahr hinter sich lassen.

Frohes neues Jahr!



Dienstag, 30. Dezember 2008

Frühstückszeichnungen


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)



Montag, 29. Dezember 2008

Pläne schmieden


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)



Sonntag, 28. Dezember 2008

Irgendwo …


Ohne Titel („Roter Mantel“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm


Momentan bin ich orientierungslos. Die Tage – ohne richtigen Anfang & ohne richtiges Ende – haben keine Namen. Verloren – „zwischen den Jahren“.

Zeit scheint nicht mehr zu existieren.

Jetzt bloß keine guten Vorsätze suchen.



Freitag, 26. Dezember 2008


Ohne Titel („Opa Walter“), 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 21 cm (geschlossen), rechte Seite



Donnerstag, 25. Dezember 2008

Gestern


Haus der Schwiegermutter; Heiligabend.



Christkind, verblitzt


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 21 cm (geschlossen), rechte Seite



Dienstag, 23. Dezember 2008

Vorabend


Ohne Titel, 2008
Tinte, Buntstift auf Papier, 32 x 24 cm



… die überleben wollen


09:37 Uhr. Blick aus dem Wohnzimmerfenster (Richtung Osten – Ormesberg).



09:38 Uhr. Blick aus dem Wohnzimmerfenster (Richtung Ost-Südost). Sonne über Nachbars Häusern.



09:49 Uhr. Blick aus dem Wohnzimmerfenster (Richtung Süden). Bäume über dem Eingang zum Friedhof.


Dieses Licht. Diese Stimmung. An Soylent Green gedacht.



Montag, 22. Dezember 2008

Cousin


Ohne Titel („Zoel“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Sonntag, 21. Dezember 2008

Grau


Ohne Titel („Robert“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Samstag, 20. Dezember 2008

Samstagsskizzen


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Moleskine, ca. 21 x 26 cm (geöffnet)



Freitag, 19. Dezember 2008

Geister die ich rief


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Aquarell, Öl auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Donnerstag, 18. Dezember 2008

Brüderchen & Schwesterchen IV


Ohne Titel („Emilie & Henri“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Mittwoch, 17. Dezember 2008

Brüderchen & Schwesterchen III


Ohne Titel („Emilie & Henri“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Dienstag, 16. Dezember 2008

Brüderchen & Schwesterchen II


Ohne Titel („Emilie & Henri“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Montag, 15. Dezember 2008

Brüderchen & Schwesterchen


Ohne Titel („Emilie & Henri“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Sonntag, 14. Dezember 2008

Sonntagsillu


Ohne Titel („Demo für Doro“), 2008
Bleistift auf Papier, ca. 21 x 29,7 cm



Freitag, 12. Dezember 2008

Der unverdorbene Blick …


Ohne Titel („Petra“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


Wieder ein paar Tage über den Tellerand geguckt – bisschen Hamburg, bisschen Berlin.
Leider habe ich das USB-Kabel vergessen. Also keine Fotos. Dafür Zustandsberichte der Zeichnung vom Anfang der Woche. Auch keine Skizzen aus dem fahrenden Auto.

Entweder flog ich durch die Nacht oder fuhr mit dem Zug; auch in der Nacht. Einmal – glaube ich mich zu erinnern – saß ich auch an einem Vormittag mit mehreren Menschen in einem Abteil. Aber so genau weiß ich das nicht mehr. Sehr hell kann es also auch nicht gewesen sein.

In Hamburg traf ich mich (unter anderem) sehr lange & ausgiebig mit Gerd. Mir gefällt Gerds Haltung zu Malerei & Zeichnung. Außerdem schätze ich seine Arbeit sehr. Leider gibt es in Hamburg kaum Bierkeipen. Dafür Unmengen von „Coffee shops”, die allerdings ein durstiger Mensch überhaupt nicht gebrauchen kann.

Außerdem besuchte ich Reinhold, Heike & Jens.

Und Klaudia.

Ernsthafte, stille, hintergründige, tiefsinnige & poetische Arbeiter im Steinbruch der Kunst. Daran erinnere ich mich sehr gut.

In den Ateliers war es jedenfalls immer sehr hell.



Donnerstag, 11. Dezember 2008

Am Ende des Schattentages


Ohne Titel („Iris' Mother & Friends at Iris' party“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


Nachts. Ankommen in der großen dunklen Stadt. Einschlafen. Aufwachen in der großen dunklen Stadt.

Tags. Spazieren der großen dunklen Stadt.

„Tiefer! Tiefer! Irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht!“ (meint Kate)

Irgendwann …



Mittwoch, 10. Dezember 2008

Dem Freund …


Ohne Titel („Sandi“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Dienstag, 9. Dezember 2008

Zwischenübung


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Aquarell, Öl auf Aquarellpapier, 24 x 32 cm



Montag, 8. Dezember 2008

Mehr Probleme …


Ohne Titel („Unknown person at Iris' party“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


… als die Aquarelle machen mir von Zeit zu Zeit die Titel für die einzelnen Posts.



Sonntag, 7. Dezember 2008

Alte Bekannte


Ohne Titel („Well known couple at Iris' party“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Samstag, 6. Dezember 2008

„All you Zombies”


Ohne Titel („Petra“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


Der Titel: „All you Zombies“ – bezieht sich auf eine Skulptur von Robert Longo, die ich zum ersten Mal auf der Documenta 8 in Kassel gesehen habe; ich fand die Arbeiten von Longo damals ziemlich schräg. Leider habe ich keine bessere Abbildung im Netz gefunden … hier noch

Line: „Malst du neuerdings Zombies?“

Ich: „Nein – wieso?“

Line: „Na, hübsch ist das ja nicht gerade!“

Ich: „Oh – du meinst Petra …“





Donnerstag, 4. Dezember 2008

Where is the Sublime?


Ohne Titel („Well known couple at Iris' party“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm


The Sublime Is There



Über Malerei






Manchmal, während des Arbeitens – ich sage jetzt nicht, während des Malens – gehen mir Fragen durch den Kopf; zum Beispiel:

„Wann findet Malerei eigentlich statt?“ oder „Wann ist Malerei?“

Ist Malerei eine Tätigkeit?
Ist Malerei das Ergebnis einer Tätigkeit?

Ist schon die Vorbereitung zu dieser Tätigkeit Malerei?

Ist das Nachdenken über diese Tätigkeit auch Malerei? Ist etwa das Erzählen über das Nachdenken Malerei?
Ist das Nachdenken, Erzählen & Reden über das Ergebnis dieser Tätigkeit – also über ein Bild – auch Malerei?

Welche Tätigkeit meinen wir überhaupt? Beginnt Malerei mit dem Zeitpunkt, wo der mit Farbe getränkte Pinsel die Leinwand berührt & dauert so lange, bis sämtliche Farbe auf der Leinwand verschmiert ist? Oder beginnt Malerei schon mit dem Mischen von Farbe auf der Palette, auf einem Stück Pappe oder auf dem Fußboden vor der Leinwand? Oder mit dem Nachdenken, mit dem Vordenken, mit dem Planen und Entwerfen, mit dem Verwerfen?

Beim Reinigen der Pinsel denke ich nach. Ich sitze am Waschbecken, betrachte das Ergebnis meiner Arbeit und während des Betrachtens male ich weiter – vor meinem geistigen Auge – so sagt man. Ist das Malerei? Pinsel waschen, nachdenken?

Sind es die Pausen? Die Pausen zwischen dem Mischen der Farbe und dem Auftragen der Farbe? In diesen Pausen denke ich auch über Malerei nach. Über Bilder. Über gemalte Bilder – von mir gemalte Bilder. Oft sitze ich längere Zeit in meinem Malerstuhl im Atelier – vor einem Bild oder der weißen Wand – und stelle mir Bilder vor, die ich malen werde.

Aber auch Bilder, die andere vor mir gemalt haben.

Andere wie Vermeer, Velasques; manchmal Munch. Auch Mantegna. Nie über Kandinsky. Über Kandinskys Malerei denke ich nicht nach. Surrealismus ist eine Strömung, durch die ich auch geschwommen bin. Aber mittlerweile habe ich mich schon lange in anderen Einfüssen getrocknet. Hockney. Gestern zum Beispiel habe ich an Jim Dine gedacht. An Jim Dines Malerei.

Oder ist es das Träumen von Bildern, nachts, während des Schlafens? Von noch nicht gemalten Bildern. Von oft gesehenen Bildern. Ist Malerei das Träumen vor Bildern – also während des Betrachtens von Bildern?

Träumen von nicht gemalten Bildern bedeutet für mich auch: Ich wünschte mir, dieses oder jenes Bild so oder so zu malen; gelungen ist mir das aber noch nie.

Dann frage ich: „Warum malst Du nicht das, was Du in der Nacht vor Deinem geistigen Auge gesehen hast?” Oft beginne ich ja mit der Absicht, mit dem Plan, ein erträumtes Bild zu malen. Aber dann wird doch wieder alles anders. Ist das Unfähigkeit?

Eigentlich quäle ich mich, während der Pinsel über die Leinwand zieht, wenn ich die weiche, noch feuchte Ölfarbe furche. Es ist ein quälender, ermüdender Prozess. Außerdem ist es stinklangweilig. Gelegentlich sagt jemand: „Ich würde Dir gerne nur einen Tag zugucken, während Du malst.“

Verrückt. Sollen lieber spazieren gehen mit der Geliebten oder mit den Kindern spielen in der Zeit, die Leute.

Eben. Ich verbringe mehr Zeit damit, genau diesen Moment vorzubereiten: der Moment, an dem ich den Pinsel über die Fläche der Leinwand führe. Und anschließend denke ich darüber nach. Nachdenken kann lange dauern.

Vielleicht male ich deswegen. Ein Bild nach dem anderen. Weil ich von Bildern träume und über sie nachdenken kann.

Wenn ein Bild fertig ist, bin ich glücklich; aber nur dann. Wenn ich mich beim Betrachten eines Bildes freue, ist es fertig. Ich nehme mir nie vor, das Bild fertig zu malen. Es ist das Bild, was mich überrascht und sagt: „Hör auf! Ist gut! Mach Schluss! Geh spazieren mit der Geliebten oder spiele mit den Kindern!“

Dann bin ich erleichtert und denke: „Wie gut, dass Du Dich so gequält hast!“

Es kommt vor, dass ich nicht auf das Bild höre und ein wenig zuviel male. Dann bin ich einen Tag später damit beschäftigt, die Spuren des Malereiüberschusses mit den Mitteln der Malerei zu beseitigen. Oder ich kratze alles ab, wasche alles mit Terpentin runter. War das unnötige, nichtsnutzige Malerei?

Das ärgert mich. Ich weiß nicht, ob ich den Gedanken, der im Bild war, noch einmal fassen kann. Nein – ich weiß, dass ich den Gedanken nie wieder fassen kann. Er ist weg. Flüchtig. Einmal, für deine winzige Ewigkeit, war er im Bild und ich habe nicht gehört, nicht gesehen, nicht nachgedacht, war zu schnell; zu schnell gemalt.

Ich habe den Gedanken mit Farbe zugeschmiert. Zugemalt. Besser, ich hätte vorher gedacht, über den nächsten Schritt nachgedacht. Über Malerei nachgedacht. In Gedanken gemalt. Gott sei Dank gibt es viele Gedanken. Viele winzige Ewigkeiten. Manche kann ich dann doch festhalten. Das ist schön.

Möglicherweise liegen die Antworten dieser Fragen im Bild. Das Bild zeigt die Zeit, in der Malerei stattgefunden hat. Und sie findet weiterhin statt.

Malerei ist eine Haltung. Wenn du Maler bist, malst du ständig. Das ist das praktische an der Malerei. Egal, ob die Augen geschlossen sind oder geöffnet.

Dieses Jahr habe ich viel über Malerei nachgedacht.



Mittwoch, 3. Dezember 2008

Focus


Ohne Titel („Petra“), 2008
Bleistift, Aquarell, Öl auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Dienstag, 2. Dezember 2008

Winterwaldbild


Ohne Titel („Petra“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm



Montag, 1. Dezember 2008

Aus Heidelberg


Ohne Titel („Zoel“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 40 x 30 cm



Museum der Bildenden Künste

























Unterwegs


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 42 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 42 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 42 cm (geöffnet)


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 29,7 x 42 cm (geöffnet)


Ein paar Tage über den Tellerand geguckt – bisschen Leipzig, bisschen Chemnitz. Dabei an die „Sizzen aus dem fahrenden Auto“ erinnert, die Ralf & ich schon mal vor 20 Jahren machten …

Im Museum der Bildenden Künste in Leipzig geht man durch viele Räume & über viele Treppen, bevor man auf Kunst trifft – z. B. Caspar David Friedrich oder Max Beckmann. Warum der David im Museumscafé stand, habe ich nicht rausfinden wollen. Vielleicht, weil das Café gar kein Café ist sondern eine riesige Halle aus Glas & Beton & ich mir ein wenig verloren vor kam.

Möglicherweise der Appell an das Sublime …



Donnerstag, 27. November 2008

Den Unbekannten


Ohne Titel („Unknown person at Iris' party“), 2008
Bleistift, Aquarell auf Aquarellpapier, 30 x 40 cm
(Ausschnitt)



Montag, 24. November 2008

Zwei von fünf


Ohne Titel, 2008
Bleistift, Aquarell auf billigem Papier, 29,7 x 21 cm



Ohne Titel, 2008
Bleistift, Aquarell auf billiges Papier, 29,7 x 21 cm