Montag, 31. Dezember 2018

Guten Rutsch!




Alles Gute fürs neue Jahr, Euch allen da draußen!

Gesundheit, Glück & Erfolg! Und Frieden. Ja, vor allem.

Mögen Euch gnädige Himmel blühen.

Ich wollte noch mehr schreiben, aber gleich kommen die Gäste. Morgen vielleicht.




Donnerstag, 27. Dezember 2018

Line


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Mittwoch, 26. Dezember 2018

M. (2. Feiertag)


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (aufgeklappt)
ca. 25 x 38 cm



M. (2. Feiertag)




Je ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Montag, 24. Dezember 2018

Frohes Fest!




Euch allen.

Und Euch anderen.



E. Hl. Abend


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Bros. Hl. Abend




Je ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch
ca. 25 x 19 cm



Muttern Hl. Abend


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Freitag, 21. Dezember 2018

Von drinnen nach draußen & unterwegs


Ohne Titel, 2018
Bleistift, blauer Filzstift in Skizzenbuch (aufgeklappt)
ca. 25 x 38 cm



Donnerstag, 20. Dezember 2018

Haltung


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Mittwoch, 19. Dezember 2018

Simpel


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Dienstag, 18. Dezember 2018

Suche


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Montag, 10. Dezember 2018

Weihnachtsbrunnen



Normalerweise ist das ein Brunnen. Aber zu Beginn der Kältezeit wird das Becken leergepumpt & mit Holzplatten abgedeckt; es fließt kein Wasser mehr bis zum Frühjahr. Nachvollziehbar & verständlich.

Der Freiburger Künstler Robert Schad entwarf dieses „Brunnenobjekt“ für die damals neu gestaltete Bahnhofstraße, welches am 23. Juli 1999 eingeweiht wurde. Mir persönlich hat das „Brunnenobjekt“ nie gefallen. Die orthogonale Ausrichtung des Beckens ist konventionell & langweilig. Die Stahlobjekte können sich weder gegen die umliegende Architektur noch gegen die Platanen im Umfeld behaupten. Das Ensemble wirkt anämisch. Einzig wenn das Wasser in unregelmäßigen Abständen „tost & braust“, kommt ein wenig Leben in die Bude.

Zitat aus der Webseite der Stadt Saarbrücken:
“Nach den Vorstellungen des Freiburger Künstlers Robert Schad soll mit dem Brunnen ein Ort des Erlebens geschaffen werden, der in dieser Art noch nie und nirgends zu sehen war. So sah es auch das Preisgericht des Kunstwettbewerbes "Brunnen Bahnhofstraße" …“

Auf der Seite des Institutes für aktuelle Kunst ist zu lesen:
„Das niedere, viereckige Brunnen­becken lädt die Kleinen zum gefahrlosen Spiel, während der ­Wasserfall und die aus der Stahlplastik sprudelnde Gischt den auf Bänken ausruhenden Passanten akustisch und optisch eine Abwechslung zu den Geräuschen der Stadt bieten. Die markante, dabei leicht und filigran wirkende Brunnenplastik, eine räumliche Figuration, ist aus hohlem Vierkant­edelstahl geschmiedet.So halten zwei schlanke Bündel aus geknickten Elementen eine schmale Fläche, über die sich eine Wasserwand in das Brunnen­becken ergießt. Eine aufwendige, fein abgestimmte Brunnentechnik steuert die vom Künstler komponierte ­Choreographie des Wasserspiels. Der Brunnen lebt von den gegensätzlichen Eigenschaften der Materien: Hier der feste, aber leicht wirkende Stahl, dort das in seiner Anmutung mal leicht, mal als Naturgewalt (Wasserfall) ­inszenierte Wasser.

Robert Schad setzte mit seiner ­Materialwahl auf das Gegensatzpaar Gefühl und Ratio. Das regionale Industrieprodukt Stahl repräsentiert dabei den Bereich des Verstandes. Das Naturprodukt Wasser symbolisiert folglich das Gefühl: Mitunter muss der Kontrast stark, die Aussage plakativ sein, damit sich die gewünschte Wirkung einstellt. Die Stadt am Fluss, Saarbrücken nimmt darauf ausdrücklich Bezug, wenn es darum geht, mit Hilfe von Brunnen einen Ort zum Platz und Treffpunkt umzugestalten.“


So weit, so gut.

Man mag zu den Arbeiten von Robert Schad stehen wie man will - aber: kann diese weihnachtliche Geschmacksverirrung im Rahmen des Saarbrücker Christkindl-Marktes wirklich im Sinne des Künstlers gewesen sein?




Samstag, 1. Dezember 2018

Line


Ohne Titel („Line“), 2018
Öl auf Papier, 59,4 x 42 cm




Donnerstag, 29. November 2018

Süpermarket




Die geschätzte Kollegin Véronique Verdet eröffnet Ihren Süpermarket!

Vom 2. - 23. Dezember gibt es Kunst fürs Fest vom Feinsten & überhaupt noch mehr geschätzten Kolleginnen & Kollegen aus aller Welt! Anbei ein Artikel aus der Saarbrücker Zeitung zum Süpermarket.

Die beteiligten Künstler sind:
Andreas Golczewski (SB)
Andrea Neumann (SB)
Armin Rohr (SB)
Birte Spreuer (SB)
Caro Streck (Gießen)
Claudia Brieske (Berlin)
Claudia Vogel (SB)
Cone The Weird (SB)
Diane Jodes (Luxemburg)
Dirk Rausch (SB(
Hanna Järvenpää (Finnland)
Joni Majer (SB)
Lukas Ratius (SB)
Philipp Majer (SB)
Katja Pudor (Berlin)
Leslie Huppert (SB)
Malgorzata Sztremer (SB)
Martine Glod (Luxemburg)
Mirjam Elburn (Siegen/ NRW)
Natascha Pötz (Berlin)
Paetrick Schmidt (Berlin)
Susanne Ramolla (Potsdam)
Véronique Verdet (SB)
War and Peas (SB)

Eröffnung:
Sonntag, 2. Dezember 2018, 15:00 Uhr

Dauer:
2. bis 23. Dezember 2018

Öffnungszeiten:
Di - Fr 14:00 - 18:00 Uhr
Sa 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Statt über das langweilige Hüttendorf in der Stadtmitte zu laufen & sich über den Gestank von ranzigem, altem Fett, unfassbar schlechtem Glühwein, unerträglicher Musik & allzu viel Enge & Gedrängel zu ärgern: Ein paar Meter weiter könnt Ihr bei einem gepflegten Glas Crémant eintauchen in vorweihnachtliche Stille & Kontemplation & Euch ungehemmt dem Kunstgenuss & -konsum hingeben!

Süpermarket
Bismarckstraße 10 (gegenüber Moderne Galerie)
66111 Saarbrücken

Hier geht's zum Süpermarket auf Instagram.


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid, ich will Euch erquicken!



Montag, 26. November 2018

Druck


Ohne Titel, 2018
FineArt-Print auf Hahnemühle William Turner 310g/qm, 65 x 50 cm
Handsigniert


Es gibt jetzt endlich einen FinArt-Print jenes Gemäldes:  im Papierformat 65 x 40 cm (Druck ca. 51 x 37 cm), handsigniert.
Für 150,- Euro! Solange der Vorrat reicht.
Anfragen & andere Fragen beantworte ich gerne per Mail an: art(at)arminrohr.de.


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid, ich will Euch erquicken!





Samstag, 24. November 2018

Für K.


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Freitag, 23. November 2018

Mit Babo


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm



Donnerstag, 22. November 2018

Noch Veränderung


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Mittwoch, 21. November 2018

Ohne Babo & ich


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm



Muster


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Dienstag, 20. November 2018

Veränderung


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Sonntag, 18. November 2018

Auszugsweise


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Dienstag, 13. November 2018

Die letzte Nacht


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Samstag, 10. November 2018

Variation


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Donnerstag, 8. November 2018

Am See


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 11 x 15 cm



Mittwoch, 7. November 2018

Übung


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Dienstag, 6. November 2018

E. Mit Schatten


Ohne Titel („Ellen“), 2018
Bleistift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm


Der Schatten vom Smartphone plus die Zeichnung. Geht gut zusammen.




Demo E.


Ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Beobachter


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Montag, 5. November 2018

Anderes Land


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 24 x 32 cm




Sonntag, 4. November 2018

Am Pavillon


Ohne Titel, 2018
Aquarell auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm



Mittwoch, 31. Oktober 2018

Abends in der Mall




Ohne Titel, 2018
Bleistift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Morgens in der Mall








Je ohne Titel, 2018
Bleistift, Filzstift in Skizzenbuch (rechte Seite)
ca. 25 x 19 cm



Dienstag, 23. Oktober 2018

Boing, boing, bomm!




Banksy hat es wieder allen gezeigt. Eigentlich finde ich den Gag gelungen. Noch gelungener finde ich allerdings die Reaktion der Käuferin & das ist dann vielleicht doch das Gegenteil von dem, was Herr Banksy erreichen wollte:

Die Käuferin wurde mit dem Satz zitiert: "Als das Werk geschreddert wurde, war ich zunächst schockiert, doch allmählich fing ich an zu realisieren, dass ich an mein eigenes Stück Kunstgeschichte gelangt war."

Ich musste an Ai Weiweis zusamengekrachten Turm während der Documenta 2007 denken:

Die Documenta scheint die kleinen Pannen und die entsprechende mediale Aufmerksamkeit zu genießen. Das gilt erst recht für den größten Knall: Am Donnerstag brachte ein kurzes, heftiges Unwetter eines der populärsten Kunstwerke zu Fall. Template, das Kunstwerk des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, war ein zwölf Meter hoher Holzturm, der aus Türen und Fenstern alter, dem chinesischen Bauboom zum Opfer gefallener Häuser bestand. Wenige Tage zuvor hatte noch der Bundespräsident unter dem Bau gestanden. Doch Ai, vor allem durch seine Einladung an 1001 seiner Landsleute zur Documenta bekannt, denkt nicht an Wiederaufbau. "Das ist besser als vorher", sagt der 50-Jährige. "Jetzt wird die Kraft der Natur sichtbar. Und Kunst wird durch solche Emotionen erst schön." Ai ist auch Architekt und hat am Pekinger Olympiastadion mitgearbeitet. "Aber da war ich Architekt, hier bin ich Künstler. Keine Angst, ich mache da Unterschiede."

Documenta-Chef Buergel, barfuß in einer großen Pfütze vor Template , sah den Einsturz als "nur konsequent". "Die Trümmer lassen jetzt jede Menge Assoziationen zu. Und genau das will Kunst ja: anregen." Für Köhler habe keine Gefahr bestanden. "Für den Einsturz war ein solches Unwetter nötig, bei dem selbst der mutigste Bundespräsident das Weite gesucht hätte." Für den nächsten Tag hatte sich ein Käufer für Template angekündigt. Ai Weiwei zeigte sich direkt nach dem Einsturz dennoch optimistisch:

„Der Preis hat sich soeben verdoppelt.“


Der Preis hat sich soeben verdoppelt! Ist das nicht irre?

Damals, nach dem Lesen dieses Artikels, begann ich an Herrn Ai WeiWei & seiner „Kunst“ zu zweifeln. Nicht aber an seinen Fähigkeiten, aus Scheiße Geld zu machen!

(Mittlerweile finde ich seine Arbeit nur noch doof.)

Das gibt es nur in der Kunst. Beziehungsweise auf dem Kunstmarkt. Auf dem Kunstmarkt, der sich von der Kunst entkoppelt hat. Artefakte sind nichts weiter als Devotionalen & Trophäen für eine völlig degenerierte Schicht von superreichen Schwachmaten, die für völlig überteuerte Wracks & Ruinen bereit sind, jeden Preis zu zahlen, um ein eigenes Stück vermeintliche Kunstgeschichte zu besitzen!

Vor einigen Jahren fiel eine von mir bemalte &  aufgehängte Aludibondplatte aus großer Höhe von einer Wand herunter & riss eine weitere Platte mit. Die beiden Platten waren Teil einer Wandinstallation, die ich im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projektes realisiert hatte. Gott sei Dank war niemand in der Nähe. Die Platten waren völlig verbogen, an einigen Stellen war die Farbe abgeplatzt - hätte zu diesem Zeitpunkt eine Person unter der großen Platte gestanden - immerhin ca. 125 x 250 cm - sie hätte dieser Person wohl den Schädel gespalten.

Ich malte auf eigene Kosten zwei komplett neue Platten für diese Wandinstallation & ließ die Platten fachgerecht & wieder auf eigene Kosten von einer Firma aufhängen.

Alles falsch gemacht. Ich hätte die verbeulten & verbogenen Platten wieder aufhängen & eine weitere Rechnung schreiben müssen:

„Hey! Der Preis hat sich soeben verdoppelt! Sie sind jetzt Besitzer eines eigenen Stückes der Kunstgeschichte!“ So geht das in Zukunft!

Alleh Hopp!



Donnerstag, 11. Oktober 2018

Schweinesonnen die dritte

SCHWEINESONNEN III – Kassel.


Schweinesonnen III
mit Jens Andres, Jörn Budesheim, Magrit Gerhus, Christiane Hamacher, Klaus Harth, Vera Kattler, Ruth Lahrmann, Veronika Olma, Armin Rohr, Judith Rozsas, Gerhild Werner, Oliver Kelm & Maja Oschmann.

Nach Berlin & Kaiserslautern nun auch in Kassel!

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 19. Oktober 2018,
19:30 Uhr

Ausstellungsdauer:
19. 10. bis 04. 11. 2018

Öffnungszeiten:
Fr - So, 16:00 - 19:00 Uhr
und nach Vereinbahrung
Telefon: 0561 / 31 65 420


Kunstbalkon e.V.
Frankfurter Straße 62
34121 Kassel




Freitag, 5. Oktober 2018

Saar


15:27:20 Uhr


Die Saar bei Grosbliederstroff.



Donnerstag, 4. Oktober 2018

Saar


15:00:46 Uhr


Die Saar bei Grosbliederstroff. Zum ersten Mal für dieses Jahr.



Sonntag, 30. September 2018

Früher




Je Ohne Titel, 1994
Mischtechnik auf Papier, 29,4 x 21 cm
Privatbesitz


Zwei Arbeiten aus einer Serie von 1994. Ohne Modell, aus dem Bauch.






Früher


Ohne Titel, 1992
Bleistift, Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm
Privatbesitz


Eine Aktzeichnung von 1992. Gezeigt an den Tagen der Bildenden Kunst 2017; 99 aus 25.



Donnerstag, 27. September 2018

Tage der Bildenden Kunst




Tage der Bildenden Kunst
. Wieder mal. In Saarbrücken.

Ich freue mich auf den Besuch von Freunden, Bekannten, Verwandten & Interessierten. Aber am meisten freue ich mich auf das gemeinsame Kochen mit den Kollegen am Samstagabend in der Küche unseres Atelierhauses. Es gibt Pastis, Pasta & italienischen Rotwein.

Tage der Bildenden Kunst im KuBa Kulturzentrum am Eurobahnhof.
Öffnungszeiten:
Samstag, 29. September, 14:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 30. September, 11:00 - 18:00 Uhr


Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!



Nicht abwegig: Latentes Bild


Ohne Titel, 2017
Acryl, Öl & Zufall auf Rauhfaser,
Ausschnitt, ca. 100 x 80 cm


Gestern im Atelier. Sich selbst organisierende Wandmalerei vor der Übermalung.

Ephemere Bilder.



Samstag, 22. September 2018

„Dabei sein ist nicht alles, soll das aber bleiben“




Unter der etwas holprigen Überschrift „Dabei sein ist nicht alles, soll das aber bleiben“ werde ich in der aktuellen Samstagsausgabe der Saarbrücker Zeitung in folgendem Artikel erwähnt.

„Wenn der Saarbrücker Maler Armin Rohr von kommunalen Galerien oder Kunstvereinen im Bundesgebiet eingeladen wird, um dort auszustellen, bietet er meist an, die Laudatio und die musikalische Umrahmung der Vernissage selbst zu übernehmen. Er spiele zwar kein Instrument, aber er könne singen, erklärt Rohr dann den verdutzten Direktoren. Der halb ironische Vorschlag hat einen ernsten Grund: Für Eröffnungsredner und Musiker haben Kunstvereine und andere öffentliche Institutionen in der Regel ein Honorar vorgesehen, nicht aber für den ausstellenden Künstler.“

„Immerhin bin ich verantwortlich für Konzeption & Thema der Ausstellung, ich rahme Bilder ein, verpacke sie & transportiere sie an den Ausstellungsort, wo ich dann, je nach Umfang der Ausstellung auch schon mal ein paar Tage mit der Installation der Ausstellung beschäftigt bin“, hat Rohr in seinem Internet-Blog die Leistungen umrissen, die er gratis erbringen soll. Dass man ihn statt im Hotel schon mal im Gästezimmer des Kunstvereinsvorstands einquartiert, sei noch das Geringste. Doch selbst um die Kostenerstattung für den Transport seiner Arbeiten per Mietwagen muss er immer feilschen. Ganz zu schweigen von einer Ausstellungsvergütung, einer Vergütung der Nutzung der Werke durch die Aussteller. „Die gibt es gar nicht oder nur hintenrum“, sagt Rohr. Stattdessen heiße es: „Sie können ja hier die Werke verkaufen.“


Hier geht es zum Artikel.