Donnerstag, 30. November 2017

Bros in landscape


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm



Mittwoch, 29. November 2017

Mit Bier


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm



Dienstag, 28. November 2017

Licht mit Dreck.




Ich blicke aus meinem Atelierfenster. Wieder Raumschiffe am Himmel.

Holen sie vielleicht Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ab? Oder andere Schwachmaten?

Kommendes Wochenende ist schon erster Advent; ich müsste dringend das Fenster putzen.



Montag, 27. November 2017

P. in den Dünen


Ohne Titel („Pauline in den Dünen“), 2017
Öl auf Leinwand, 45 x 60 cm



Freitag, 24. November 2017

E.


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm



Donnerstag, 23. November 2017

Wir sind's


Ohne Titel („Selbst mit Frau H.“), 2017
Bleistift auf Papier, 29,7 x 42 cm



Mittwoch, 22. November 2017

Pauline in den Dünen


Ohne Titel („Pauline in den Dünen“), 2017
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm
Privatbesitz




Dienstag, 21. November 2017

Sitting Marc IV


Ohne Titel, 2017
Bleistift auf Papier, 29,7 x 42 cm



Montag, 20. November 2017

Selfie


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm



Zwischen zwei Terminen


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm




Freitag, 17. November 2017

Pirmasenser Vergangenheit


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm




Mittwoch, 15. November 2017

Fam.


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm




Dienstag, 14. November 2017

H.


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm




Montag, 13. November 2017

H. mal wieder


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm



KuBaKü (mit Fehler)


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Filzstift, Skizzenbuch, 29,7 x 21 cm



Sonntag, 12. November 2017

Hall


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Filzstift, Skizzenbuch, 29,7 x 21 cm



Rebellion


23. Januar 2014
Saarbücken, Kaiserstaße
Unbekannter Urheber


7. Januar 2015
Zeichnung in einer Druckgrafik, Nantes, Frankreich in einem Hotelzimmer
Unbekannter Urheber


6. Februar 2015
Unterseite eines Stuhls, HBK Saar
Unbekannter Urheber


21. Januar 2017
Saarbrücken, Siemensgebäude


15. Juli 2017
Kaiserslautern, Stromkasten


12. November 2017
Saarbrücken, Rosenstraße
„Ich habe eine Orange geschält.“





„Jede Penis-Zeichnung ist ein kleiner Akt der Rebellion.“





Samstag, 11. November 2017

H. mit Fehler


Ohne Titel („H. liegend“), 2017
Bleistift, Skizzenbuch (aufgeklappt), 29,7 x 42 cm



Diskussion


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm




Freitag, 10. November 2017

Langweilige Pflicht


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm




Donnerstag, 9. November 2017

Hallo liebe …


Ohne Titel(„James“), 2017
Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm


Kürzlich erreichte mich folgende Mail eines gewissen James Armstrong, im Anhang das Foto eines Mannes in den besten Jahren:

Betreff: Hallo liebe


Hallo,
Wie geht es dir ? Hoffe, Du bist stark und glücklich,
ich bin James Armstrong aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Ich sah ihr Profil auf Facebook Seite und angezogen wurde. Ich will dich lieben, ihnen nahe zu kommen für eine bessere Beziehung. Gestatten Sie mir zu sagen, dass Ihr Profil ist wunderschön. Hoffe, wir bekommen eine enge und wissen mehr über einander zum besseren Verständnis, Fürsorge und Liebe. Hoffe Wir konnten Sachen heraus bearbeiten für eine glückliche Familie zusammen.

Bin single und ich bitte nur auf eine Gelegenheit, Sie kennen zu lernen.
Bitte akzeptieren Sie meine Anfrage, so dass wir sprechen können, sie können

mir auch eine Nachricht an meine e-mail Adresse sollte bei uns nicht treffen

online. Armstrongjamess2@gmail.com

haben einen wundervollen Tag, in der

Hoffnung, von Ihnen zu hören, Ihr wie eine Perle.

Dank
James Armstrong



Samstag, 4. November 2017

Den Wanderen …


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm




Freitag, 3. November 2017

Oma G.


Ohne Titel, 2017
Bleistift, Skizzenbuch, 29,7 x 21 cm



Donnerstag, 2. November 2017

Sitting Marc V


Ohne Titel, 2017
Öl auf Papier, 29,7 x 42 cm



Mittwoch, 1. November 2017

Künstlergesicht




Versuch, wie ein Künstler zu gucken. Nicht, dass alle Künstler so gucken! Im Gegenteil! Es gibt liebenswerte Künstlerkolleginnen & Künstlerkollegen, die ich sehr mag & deren Arbeit ich außerordentlich schätze & die auch ganz lieb gucken. Aber ich kenne einige, die ihrem Tun & Treiben zusätzlich einem mit wichtigem, bräsigen Gesichtsausdruck Gewicht & Ernsthaftigkeit verleihen möchten. Lustigerweise oft konkrete Künstler, aber da auch eher die älteren Semester. Vielleicht war das ja nach dem Krieg eine Zeit lang Pflichtfach auf manchen Akademien oder Hochschulen.

Die Tage übrigens fiel mir ein Büchlein von Herr Raimer Jochims mit dem Titel „Farbe Sehen - Arbeitsnotizen 1973-1994 “ in die Finger. Die ersten malerischen Arbeiten auf Spanplatten von Herrn Jochims sah ich Mitte der Achtziger. Fand ich eigentlich ganz gut.

An der FH in Saarbrücken hielt er damals irgendwann einen Vortag, über Zeichnung, soweit ich mich erinnern kann. Sowohl die aus meiner Sicht anämischen Zeichnungen als auch der ganze Vortrag beeindruckte mich nicht nachhaltig. Es kamen mir sogar Zweifel an Herrn Jochims & die Art wie er über die Zeichnerei sprach. Seine Arbeiten gefielen mir nach dem Geschwurbel überhaupt nicht mehr. Hätte er besser mal geschwiegen.

Und nun das Büchlein.

Darin schreibt er seltsame Dinge. Zum Beispiel: „wenn ein bild fleisch, knochen, blut, nerven, haut und hoden hat, dann ist es ein bild der kraft
18.11.86“

Oder: „wer ein bild von mir kauft, bezahlt das objekt und erhält das bild gratis dazu
20.2.85“

Oder: “vergewaltigung der farbe in der malerei ist bild und ästhetisches fest der vergewaltigung von empfindung, gefühl, leben
9.2.80“

Oder: „viele von menschen hergestellte objekte und kunstwerke sind überkoloriert, farblich übespannt und energetisch gelähmt
20.1.92.“

Oder: „überenergetische bilder kommen aus überreiztheit und bewirken überreizung
26.4.91“

Oder: „maler, deren verhältnis zur farbe nicht durch liebe bestimmt ist, tragen zur weltvergrauung, zu erstickung des lebens und des sehens bei
1.2.91“

Oder: „kaum ein maler, der heute als führend gilt, arbeitet aus der farbe heraus, aus der substanz des lebens.
7.3.90“

Oder: „seit 23 Jahren lehrtätigkeit und kein student, der wirklich farbe sehen konnte: die form, das maß, den raum, die bewegungswerte und gar den schwingungsausgleich.
sehen heißt wahrnehmen, imaginieren, realisieren. einige kamen dem sehen nahe, aber soweit ich sie kenne, ist keiner zur vollen farbwahrnehmung durchgedrungen.
und doch waren es gute leute, einige sehr begabt, und ganz wenige spirituell begabte darunter. gesunde spiritualität und volle entwicklung der sinnlichkeit gehören zusammen.
ich mag und mochte sie gern, einige sehr. sie haben mir viel gegeben von ihrer jugendlichen vitalität, mit ihrem suchen und staunen und dem tapferen ertragen meiner bohrenden fragen und provozierenden äußerungen.
einige haben sich gegen mich gestellt; sie bleiben negativ an mich gebunden. ich habe meine Bindung an sie abgeschüttelt.
bisher studierten bei mir schätzungsweise zwischen 80 und 100. was die farbe betrifft, nicht die malerei, so war die bilanz unbefriedigend. aber ich bin sicher, dass dieses konzept weitergeführt wird. dann werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben.
8.12.90“

Oder: „die farbe ist der gott des sehens
14.6.93“

JESSES!

Ich mag ja Humor. Noch mehr mag ich Menschen, die bei aller Ernsthaftigkeit ihres Tuns & Seins mit einer Prise Selbstironie einen gewissen Abstand zu Ihrem Tun & Sein bewahren. Humor & Selbstironie vermisste ich bei der Lektüre dieses Büchleins komplett. Da schmerzt wirklich jede Zeile während des Lesens.

Selten las ich größeren Sermon als diese sog. Arbeitsnotizen von 1973 - 1994. Pseudointellektuell, pseudophilosophisch, kryptisch, selbstherrlich, selbstverliebt, selbstgerecht. Ichichich! Meine Malerei, meine Arbeit, meine Kunst, meine Erkenntnis! Und: meine Farbe! Herrn Jochims Erkentnisse über Form und Farbe scheinen ihm das Maß aller Dinge. Und wenn Wahres zwischen den Zeilen schimmert, so entpuppt es sich nach wiederholtem Lesen als Allgemeinplatz.

„wenn man nichts im dunkeln sieht, sehe ich das dunkel
5.1.91“

BOAH! Menno!

Ein Superkünstler mit super Erkenntnissen! Alles will gewichtig & wichtig daherkommen & wirkt um so bemühter & schwerfälliger. Das Verschwurbelte als Methode, Worthülsen zu verbergen. Funktioniert aber nicht. Es ist einfach nur grausam. Und ermüdend langweilig. Gähn!

Nach der Lektüre - zugegebenermaßen konnte ich irgendwann auch nicht mehr weiterlesen - war ich lange Zeit traumatisiert. Auf Texte dieser Art reagiere ich mittlerweile mit einem anaphylaktischen Schock; mein Therapeut hat mir dringlichst angeraten, Arbeiten von Herrn Jochims nicht mehr anzusehen, weder in Büchern, noch im Netz - geschweige denn im Original. Schriften von Herrn Jochims soll ich in Zukunft großräumig umfahren.

An diese Ratschläge werde ich mich in Zukunft halten, nicht zuletzt, um nicht für den Rest des Lebens mit einem Künstlergesicht durch die Welt gehen zu müssen.