Samstag, 25. Mai 2013

Mann mit Hund




Spaziergänge sind Arbeit, Arbeit ist inspirierend.

Heute spazierte ich in der Gegend um den Tabaksweiher, wo ich diesen Mann mit dem Hund traf. Manchmal ist es tatsächlich so, wie Herr Picasso angeblich einst gesagt haben soll: „Ich suche nicht, ich finde.“ Bei mir ist das nämlich in aller Regel umgekehrt. Ich finde nicht, ich suche.

Ich suche, um etwas zu finden, was ich untersuche, um etwas herauszufinden.

Meistens finde ich dann etwas, aber es ist wie mit dem verdammten Higgs-Boson: Es durchzuckt mich wie ein Blitz & dann ist es wieder weg.



Mittwoch, 22. Mai 2013




Futterstraße Saarbrücken.
Temporäre Skulptur aus Fahrrädern.





Montag, 20. Mai 2013

Demo


Ohne Titel, 2013
Acryl auf Briefumschlag, ca. 250 x 350 cm




Sünder


Ohne Titel, 2013
Nagellack, Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm



Donnerstag, 16. Mai 2013

Bekannt. Variation.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Mittwoch, 15. Mai 2013

Bekannt. Variation.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Dienstag, 14. Mai 2013

Bekannt. Variation.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Montag, 13. Mai 2013

Bekannt


Ohne Titel, 2013
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm





Mittwoch, 8. Mai 2013

Unbekannt



Ohne Titel, 2013
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm





Montag, 6. Mai 2013

Außerhalb


Ohne Titel, 2013
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm


Wenn ich zur Zeit aus dem Fenster meines Ateliers schaue, sehe ich zwei Kieshaufen & ein große Pfütze.




Donnerstag, 2. Mai 2013

Hl. Edith Stein


Armin Rohr
Porträt der Hl. Edith Stein, 2000
Acryl, Öl auf Leinwand, 95 x 95 cm



Armin Rohr
Ohne Titel, 2000
Acryl, Öl auf Leinwand, 240 x 85 cm



Installationsansicht in der Edith-Stein-Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde auf dem Campus der Saarbrücker Universität


Im Jahr 2000 fragte mich der damalige Hochschulpfarrer Jürgen Doetsch, ob ich mir vorstellen könnte, für die Kirche der Hl. Edith Stein der Katholischen Hochschulgemeinde in Saarbrücken eine Arbeit zu gestalten. Die Schwierigkeit des Jobs bestand darin, dass ich sowohl thematisch als auch formal völlig frei arbeiten durfte. Also keinerlei Vorgaben. Das bedeutete viele schlaflose Nächte.

Damals arbeitete ich überwiegend, wie man so schön sagt, abstrakt. Prozesse der Auflösung beziehungsweise der Formung von Körperlichkeit waren ein Thema. Transformation. Werden & vergehen. Und ich war der Beobachter & Chronist dieser Prozesse.

Und natürlich die Malerei, die Farbe.

Irgendwann war klar, dass ich zwei unterschiedliche, gegensätzliche Arbeiten brauchte. Sowohl formal als auch inhaltlich: eine abstrakte Arbeit & ein Porträt der Hl. Edith Stein.

Keine Illustration, kein Altarbild, keine Symmetrie, sondern zwei eigenstädige Arbeiten, die einander ergänzten. Im Hochformat der abstrakten Arbeit links verweisen die Farbigkeit & Reste von Körperlichkeit auf Licht & Transzendenz.

Im Portät der Hl. Edith Stein erzählen der Davidstern & das Kreuz über Herkunft & Geschichte der Nonne, die während des zweiten Weltkrieges ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 9. August 1942 von den Nazis in der Gaskammer ermordet wurde.

Versuche, Unsagbares, Unbeschreibliches in Bilder zu fassen.