Montag, 29. April 2013

Zwei Ereignisse mit Licht


25. April 21013, 18:48:28 Uhr. Museum Haus Ludwig, Saarlouis (Im Hintergrund eine Arbeiten der von mir sehr geschätzten Kollegin Andrea Neumann).



26. April 2013, 17:08:45, Saarbrücken Rodenhof.




Form finden. Fünf.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Form finden. Vier.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Form finden. Drei.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 21 x 29,7 cm



Form finden. Zwei.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf gerissenem Papier, 21 x 29,7 cm



Form finden. Eins.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Filzstift auf Papier, 29,7 x 42 cm


Ich knüpfe hier an. Und hier. Mal sehen, wie es weiter geht & wo es hinführt.

Außerdem habe ich Lust auf Landschaft. Und Lust auf Zeichnen. Überhaupt. Ich weiß nicht, ob & wie ich das unter einen Hut bringe.





Freitag, 26. April 2013

„Im Wesentlichen bin ich mir fremd“ Teil 2


Ohne Titel, 2012
Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm



„Im Wesentlichen bin ich mir fremd“
– war der Titel einer Ausstellung im Stadtmuseum im Spital Crailsheim.

Weil der Titel so schön war & einige Bilder aus Crailsheim ab Freitag auch in der galerie Szalc in Bonn zu sehen sind, passt der Titel natürlich auch zu dieser Ausstellung.

Immer wenn ich in Bonn ausstelle, regnet es.





Sonntag, 21. April 2013

Saarart




Zugegeben: Es klingt nicht ganz glücklich: Saar-Art.

Aber das Konzept von Kurator Andreas Bayer weist eine Neuheit auf: Aktuellen saarländische Künstlern & im Saarland lebenden Künstlern werden Arbeiten verstorbener Saarländer gegenüber gestellt. Im Museum Haus Ludwig in Saarlouis hänge ich mit Leslie Huppert u. a. neben Albert Weisgerber & Otto Weil.






Samstag, 20. April 2013

Titel




Vor langer Zeit – ich malte figürlich, wie man so sagt – gab ich meinen Bildern Titel wie: „Kopf” oder „Torso” oder „Selbstporträt”. Nicht immer sahen Köpfe wie Köpfe, Torsi wie Torsi oder Selbstportäts wie Selbstportäts aus. Damals.

Ich wollte die Bilder nicht mit Titeln überfrachten oder sie bedeutungsvoller machen, als sie waren.

Irgendwann lösten sich die Köpfe, Torsi & die Geschichten nach & nach auf. Es blieben die Farbe & die Struktur.

Die Titel waren entbehrlich geworden. Anscheinend. Wichtig war das einzelne Bild, aber es brauchte nicht unbedingt einen Namen. Ich malte von Bild zu Bild & machte mir keine Gedanken mehr um Titel.

Außerdem dachte ich mir, wenn in 3.700 Jahren bei Ausgrabungen mein Bilderlager entdeckt würde – was nützten dem geneigten Entdecker & Betrachter schon Titel? Die, davon ganz abgesehen, ja nirgends auf dem Bild zu sehen sind. Sind ja keine Etikette an meinen Bildern.

Aber in Ausstellungen kann das zum Problem werden. Erstens braucht man ein griffiges Thema. Einen Slogan. Ein Ausstellungsbranding. Einfach nur „Malerei“ oder „Zeichnungen“ oder „Neue Malerei“ oder „Neue Zeichnungen“ ist zum Gähnen langweilig, auch wenn es den Kern der Sache sehr gut trifft.

Bildtitel sind eine Konvention, die vom Betrachter erbarmungslos eingefordert wird. Bildtitel wie „Landschaft mit rotem Baum“, sofern eine Landschaft mit rotem Baum abgebildet ist, sind aber meistens dämlich. Weil ja jeder die Landschaft mit rotem Baum erkennt.

„Metaphysische Landschaft mit glühendem Baum“ macht da schon eher Sinn. Wirft mehr Fragen auf. (Der Galerist sagte einmal: „Bilder ohne Titel verkaufen sich schlecht“).

Also Titel. Aber auch nicht: „Monochrome Magentafläche trifft nervöses Ultramarin über verschlungenen schwarzen Linien an Grüngelb. Ein paar rote Tupfen hat es auch noch.“

Ich machte mir Gedanken über meine Beobachtungen der Auflösung. Mir fielen Titel ein wie: „Selbstauflöser”, „Rot-Atmer”, „Selbstformer” oder „Grün-Euphorisch”. Später dann auch: „Am Ende des Schattentages” oder „Alltägliche Begrausamung”. Die Bilder befanden sich – für mich – in einem Zwischenstadium, ohne Anfang & ohne Ende. Farbbewegungen im Raum einer Endlosschleife. Die Titel sollten die Bilder weder beschreiben noch illustrieren.

Sie schufen eine eigene, weitere Ebene, eine eigene Realität in der Ausstellung. Was mir sehr gut gefiel. Manchmal hängte ich auch noch ein Blatt mit eigenen Gedanken, ähnlich Gedichten, zwischen die Bilder. Sowohl assoziativ taugliches als auch untaugliches.

Manche Titel fielen mir in den Schoß. Andere hatte ich verzweifelt gesucht & gefunden. Einige beschrieben die Arbeit, andere erzählen über sie. Wieder andere erzählten über ganz anderes. Manche waren ganz & gar eigen- & selbstständig.

Ich führte ein Titelbuch. Schöne Zeilen aus Büchern oder Zeitschriften notierte ich mir. Oder auch selbst Erfundenes. Gehörtes. Gesprochenes. Unerhörtes. Gedachtes.

Irgendwann begann ich, die Titel in Klammern zu schreiben. Am Anfang & Ende jeweils mit „Gänsefüßchen”. Vor die Klammer schrieb ich: „Ohne Titel”.

Titel & Bilder in einer Ausstellung. Das waren zwei Ebenen eines Gedanken.

Besonders gelungene Titel benutzte ich öfter & für mehrere Bilder. Es kam auch mal vor, dass ich eine Arbeit verkaufte & irgendwann in einer folgenden Ausstellung kam ein sichtlich verwirrtes Ehepaar auf mich zu mit der Frage, wieso das von ihnen erworbene Bild, also der Titel … sie hätten ja auch ein Bild mit dem Titel … also warum jenes Bild mit dem gleichen Titel wie dem ihren in der Ausstellung hing.

Ich wies darauf hin, dass ich eigentlich nur Bilder & keine Titel verkaufte. Titel wie „Kopf“ oder „Torso“ werden ja auch seit langer Zeit von viele Künstlern verwendet, ohne dass dies zu urheberrechtlichen Kollissionen kommt.

Kurz blitzte der Gedanke auf, den Titel zusätzlich zum Bild zu verkaufen. Das heißt, es gäbe einen Preis für das Bild plus einen Preis für den Titel. Würde ja aus geschäftlicher Sicht Sinn machen. Aber dann würden sich wahrscheinlich die Leute aus Kostengründen sowieso nur für das Bild entscheiden. Und den Titel heimlich verwenden!

Bisher habe ich auch noch keine Titel verkauft. Manche Leute verdienen Geld mit Typographie. Aber das ist was anderes.

In den letzten Jahren veränderte sich die Malerei. Menschen & Räume. Irgendwie wurde alles einfacher. Malerei & Titel. Meine Protagonisten tragen plötzlich Namen wie „Line“, „Emilie“, „Hans“. Oder „L.“, „E.“, „H.“. Oder „Bergbild“, „Vier Poser mit Insekten“, „Gruppe vor Idyll“.

Trotzdem überlege ich mir regelmäßig neue Titel für meine Arbeiten.

Das mit den Klammern & den Gänsefüßchen habe ich bis heute beibehalten. So sind die Protagonisten in den Bildern nicht die, die sie sind. Oder scheinen sie irgendwie zu sein. Was man am Namen erkennen kann, aber nicht unbedingt am Bild.

Titel sind nicht immer Schall & Rauch.









Dienstag, 16. April 2013

Ahnungsvoll unheimlich


Ohne Titel („The watchers“), 2013
Aquarell auf Aquarellpapier, 56 x 76 cm
Art Museum Qingdao, China







Montag, 15. April 2013

Sonntag, 14. April 2013

Nicht abwegig: Flecken, Kleckse, Lachen










Drei Fundstücke aus den letzten Wochen. Sich selbst organisierende Malerei.







Ohne Titel, 2013
Bleistift, Skizzenbuch, je ca. 21 x 13 cm











Freitag, 12. April 2013

Figur, Landschaft


Ohne Titel, 2013
Acryl, Öl auf Leinwand, 75 x 135 cm


Nachdem ich diese Arbeit dokumentiert hatte, habe ich sie zerschnitten & weggeschmissen.

Mir geistern gerade andere Bilder im Kopf rum.








Demo: Architektur, Landschaft


Ohne Titel, 2013
Acryl, Collage Schnitte auf Karton, 29,7 x 42 cm



Mittwoch, 10. April 2013

Unter dunklen Himmeln


Ohne Titel, 2013
Öl auf Papier, 64 x 44 cm



Dienstag, 9. April 2013

R. & W.


Ohne Titel, 2013
Öl auf Papier, 64 x 44 cm



Samstag, 6. April 2013

Fluss




Die Saar bei Grosbliederstroff.



Coming out

Suchbild: Meine Arbeit bei den Anonymen Zeichnern
(Foto: Jochen Wermann für Anonyme Zeichner)


Zum zweiten Mal nach 2009 bin ich mit einem Blatt bei den Anonymen Zeichnern dabei. Die Ausstellung im Kunstverein Tiergarten in Berlin ist noch zu sehen bis zum 20. April 2013.

Hier geht’s zur
Ausstellungsübersicht
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Außerdem kann man noch Zeichnungen kaufen! Und einen Katalog! Für kleines Geld!

Leute, kauft Kunst!





Freitag, 5. April 2013

Replica


Ohne Titel, 2013
Acryl, Öl auf Leinwand, 75 x 110 cm
Stadt Saarbrücken








Donnerstag, 4. April 2013

Zusammenarbeit


Henri Rohr, Armin Rohr
Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kugelschreiber, Markertusche auf Papier, 21 x 29,7 cm



K. vorm Glas


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 21 x 13 cm



Porträt: H.


Ohne Titel, 2013
Bleistift, Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm







Dienstag, 2. April 2013

Variation


Ohne Titel („Strangers in the woods“), 2013
Aquarell auf Aquarellpapier, 56 x 76 cm