Mittwoch, 24. Februar 2010

Im Atelier


Ohne Titel, 2010
Öl auf Leinwand, 20 x 30 cm



Kommentare:

blaumann hat gesagt…

Manchmal wünsche ich mir meinen Arbeitsplatz in der Amtsstube zurück. Das Atelier kann Hölle sein ... spontane, unausgegorene Assoziation...

Armin hat gesagt…

Wenn Farbe, Leinwand & Papier aus einem Füllhorn in irgendeiner Ecke jenes Raumes qöllten, wollte ich auf ewig in dieser terpentin- & leinölschwangeren Hölle schmoren …

Anonym hat gesagt…

. . . ach Blaumann, mein Arbeitsplatz ist so ein Mittelding aus Atelier und Amtsstube; manchmal addieren sich die Nachteile von Beiden, gelegentlich aber auch die Vorteile. Ob man dann schmort oder schwelgt ist eine Frage der persönlichen Wohlfühltemperatur.
Armin scheint ein Schwelger zu sein - die Bilder sehen danach aus . . .
Thomas

blaumann hat gesagt…

Zum Schwelgen gehört das Schmoren. (Was für Wörter!)Kein Schwelgen ohne Schmoren?

Armin hat gesagt…

(Wer will schon ewig in der Hölle schmoren – seien die Aussichten auch noch so paradiesisch)

Womit wir wieder in der kulinarischen Ecke wären.

Ich plädiere schon seit langer Zeit für das Einführen von Kochkursen an Kunsthochschulen.

Das Kochen – & vor allem die damit verbundenen vorbereitenden Tätigkeiten wie das Organisieren & Zubereiten der Nahrungsmittel – schult & sensibilisiert die Sinne.

Anschließend an einem stilvoll gedeckten Tisch schwelgen.

Apropos schwelgen: Ist gerade Fastenzeit. Auch nicht schlecht.

(Schont vor Rammdösigkeit & Betriebsblindheit. Z. B. öfter mal das Atelier verlassen & andere Etablissements aufsuchen)

Die gärenden Ideen, schmorenden Konzepte oder köchelelnden Visionen kann man auch gerne eine Zeit lang sich selbst überlassen …